Vom Zeichenblock zum Zeichentablett

2. Februar 2019

Beitragsbild Skizzenbuch Vom Zeichenblock zum Zeichenbrett handundstift.de - Der Blog rund um Illustration in Serie

“Ich hab’s! Potsdam soll es werden! Ich zeichne Potsdam und seine Wahrzeichen. Und zwar erst skizzenartig auf Papier und per Bleistift. Danach runde ich das Ganze per Fineliner ab, um meine Zeichnung anschließend einzuscannen und zu digitalisieren.” Das waren meine anfänglichen Gedanken im Vorfeld dieses Blogs rund um Illustration in Serie. Doch auch, wenn ich meine Idee rund um Potsdamer Sehenswürdigkeiten auf Papier gebannt habe, so wurde mir nach ein wenig Recherche eines klar: Ich brauche ein digitales Zeichenbrett! Zum einen, um meinen Schreibtisch nicht mit Papier und Zeichenutensilien zu überladen und darin unterzugehen. Zum anderen, um schlicht und einfach meine zeichnerischen und kreativen Möglichkeiten zu erweitern. Eines kann ich vorab verraten: es hat gefruchtet! Mit wacom-Stift in der Hand macht das Zeichnen verdammt viel Laune!

VON A wie AIRBRUSH ÜBER F WIE FARBVERLAUF BIS Z WIE ZEICHENSTIFT 

Ausgerüstet mit einem digitalen Zeichenbrett, ich bevorzuge momentan das wacom intuos M, werde ich in die vergleichbare und glückliche Lage eines Kleinkindes im Süßigkeitenladen versetzt. Alles ist meins, alles ist möglich! Mit dem Unterschied, dass ich am Ende nicht vollgefressen in der Ecke liege, sondern ein digitales Kunstwerk geschaffen habe. Worauf ich hinaus will: dank entsprechender Software wie Adobe Photoshop, Adobe Illustrator oder Clip Studio Paint von Celsys kann ich per Knopfdruck auf eine beliebige Farbe zugreifen oder mich für Pinsel, Buntstift, Kreide oder Fineliner entscheiden. Das macht den kreativen Zeichenprozess nicht unbedingt schneller, aber zumindest sauberer, kostengünstiger und zugänglicher. Während ich es früher geradezu verabscheut habe, mit Aquarellfarben zu malen, kann ich jetzt nicht mehr die Finger davon lassen. Ich tobe mich quasi kreativ aus und kann meinen Illustrationen neues Leben einhauchen. Es macht einfach riesig Spaß!  

ÜBUNG MACHT DEN MEISTER – DIGITALE ILLUSTRATION BRAUCHT SEINE ZEIT

Die ersten Pinselstriche auf dem wacom-Board zu fabrizieren und sie auf dem Bildschirm nachzuverfolgen, war im ersten Moment zugegebenermaßen etwas befremdlich. Nicht, weil ich es nicht fassen konnte, welches Hexenwerk sich da gerade vor meinen Augen abspielt. Nein. Sondern, weil es eine Weile braucht, bis die Auge-Hand-Koordination so eingespielt ist, dass auch etwas Brauchbares dabei rumkommt. Das hat ein wenig Zeit in Anspruch genommen. Besser bin ich darin nur geworden, weil ich gezeichnet, illustriert und designt habe als gäbe es kein Morgen. Dabei habe ich zahlreiche Tutorials, Tipps und Tricks darüber konnte ich auf YouTube finden. Ideal, um für den Start gewappnet zu sein. Allerdings sind viele Tutorial-Videos nur in englischer Sprache verfügbar. Im deutschsprachigen Raum gibt es rund um das Thema “Digitales Zeichnen” relativ wenig Lernstoff. Das möchte ich ändern und euch nach und nach über meinen Blog bzw. mit Tutorial-Videos auf YouTube versorgen. Erstes Videomaterial folgt in Kürze.  

Euer Marc

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